Seit dem Jahr 2000 hat sich der Anteil an Wärmepumpen in Schweizer Gebäuden verfünffacht. Dies zeigt die neue Gebäude- und Wohnungsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS). Laut BFS wurden im vergangenen Jahr 37 Prozent der Gebäude mit Heizöl geheizt, 21 Prozent mit einer Wärmepumpe (Luft, Geothermie oder Wasser) und 17 Prozent mit Gas. Hinzu kommen zwölf Prozent, die mit Holz geheizt wurden, und acht Prozent, die auf Elektrizität setzten (Grafik 1). Dabei zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen älteren und neueren Gebäuden. Bereits drei Viertel der Gebäude, die in den letzten zehn Jahren gebaut wurden, haben eine Wärmepumpe (Grafik 2).
Auch beim Anteil von Gas und Fernwärme an den Heizungssystemen haben sich starke Veränderungen gezeigt: sowohl am Anteil der Bevölkerung, als auch an der Anzahl der Gebäude. Während im Jahr 2000 für 2,7 Prozent der Bevölkerung Fernwärme ausgewiesen wurde, sind es jetzt 8,4 Prozent. Bei den Gebäuden beläuft sich die Steigerung bei der Fernwärme von 1,4 Prozent (Jahr 2000) auf 3,8 Prozent (2023). Beim Heizen mit Gas gab es zwar auch eine deutliche Steigerung seit dem Jahr 2000, doch nicht so stark wie bei der Fernwärme. Der Anteil von Menschen, deren Wohngebäude mit Gas beheizt werden, ist von 18,3 auf 24,8 Prozent im Jahr 2023 gestiegen. Betrachtet man den Anteil von Gebäuden mit Gasheizung von 13,7 Prozent (Jahr 2000) auf 17,2 Prozent (2023). Bei Gas war im Jahr 2021 eine Spitze von 17,6 Prozent verzeichnet worden.
(sda und BFS)
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